Aktuell

JBBL TOP4: Endstation im Halbfinale

Nach einem großartigen Playoff-Run musste sich das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie am Samstag im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft eine 60:89 (37:48) Niederlage gegen ALBA Berlin einstecken.

Nachdem das Porsche BBA-Team bereits am Donnerstag in den Norden gereist war und in Quakenbrück noch zwei Trainingseinheiten absolviert hatte, wurde es am Samstagnachmittag ernst für die Barockstädter. Im Halbfinale ging es gegen die favorisierte Mannschaft von ALBA Berlin und wie schon im entscheidenden Viertelfinalspiel gegen Jahn München erwischte die Jorgusen-Truppe einen ganz schlechten Start. Berlin erzielte die die ersten sechs Punkte der Partie und ging nach fünf Zählern der Porsche BBA’ler auf einen 17-0 Run, um sich zwischenzeitlich auf 23:5 abzusetzen. Ludwigsburg leistete sich zu viele einfache Fehler, hatte nach wenigen Minuten bereits fünf Ballverluste auf dem Konto und machte es den Berlinern mit Schwächen in der Verteidigung einige Male allzu leicht erfolgreich abzuschließen. ALBA bestrafte die Fehler der Barockstädter gnadenlos und überzeugte mit einer exzellenten Trefferquote. Angeführt vom überragenden Evans Rapieque, der nach zehn Minuten bereits 17 seiner insgesamt 29 Punkte markiert hatte, traf die Mannschaft von Trainer Vladimir Bogojevic ihre ersten fünf Versuche von der Dreierlinie und dominierte so die Anfangsphase in der Artland Arena.

Zum Ende des ersten Viertels kam Ludwigsburg dann allerdings besser ins Spiel. Mit einer Steigerung in der Defensive und einigen Ballgewinnen fanden die Porsche BBA’ler so langsam ihren Rhythmus und verkürzten bis nach zehn Minuten auf 19:31. Auch im zweiten Viertel zeigte Ludwigsburg nun eine gute Leistung und brachte den Abstand in den einstelligen Bereich (26:34). Ariel Hukporti sorgte mit 13 Rebounds in der ersten Halbzeit für die Lufthoheit unter den Körben und so war man trotz 17 Ballverlusten beim 37:48 Halbzeitstand in Reichweite.

Nach dem Seitenwechsel verkürzte Raphail Chatzidamianidis per Dreier auf 40:50, es folgte jedoch ein 12-3 Zwischenspurt der Berliner, sodass der Abstand sich wieder vergrößerte. Da die Barockstädter sich nun wieder vermehrt leichte Fehler leisteten, unter anderem auch im Abschluss am Brett, zogen die Hauptstädter nun vorentscheidend auf 24 Punkte Differenz davon und so ging es beim Stand von 47:71 in die letzten zehn Minuten. Hier blieben die Jorgusen-Schützlinge weiter glücklos und der Rückstand wuchs phasenweise auf über 30 Zähler an, sodass man sich am Ende mit 60:89 geschlagen geben musste.

Neben ALBA Berlin schaffte am Samstag auf die Mannschaft des FC Bayern den Einzug ins Finale, setzten sich die Münchner im ersten Halbfinale doch ebenfalls deutlich mit 84:44 durch.

Punkte Porsche BBA: Hukporti 11 (18 Rebounds, 3 Blocks), Bruce 11 (5 Rebounds), Patrick 9, Horner 7, Eberle 6, Santana Mojica 6 (5 Rebounds), Tasoulis 4, Tucic 3, Chatzidamianidis 3, Strohm 0, Paqarada 0, Meeh 0

Porsche BBA beim NBBL/JBBL TOP4 in Quakenbrück am 26./27. Mai

Zum dritten Mal hat es die JBBL-Mannschaft der Porsche Basketball-Akademie geschafft ins TOP4-Turnier der U16-Bundesliga einzuziehen. Nach einem 2. Platz beim Heimspiel 2011 und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft in Hagen 2015 hat sich das Team von Head Coach Ross Jorgusen auch dieses Jahr das Ziel gesetzt, am Sonntag um den Titel zu spielen. Im Halbfinale trifft man am Samstag auf ALBA Berlin.

Als zu Saisonbeginn oder sogar zum Start der Playoffs über die Titelanwärter in der Jugend-Basketball-Bundesliga (JBBL) diskutiert wurde, hatten wohl nur die wenigsten die Porsche BBA auf der Rechnung. Ludwigsburg hatte in der Vorsaison die Hauptrunde verpasst und musste in der Relegation um den Klassenerhalt kämpfen. Nach einem 2. Platz in der Vorrunde der aktuellen Spielzeit hatten die Barockstädter in der Hauptrunde letztlich eine ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen vorzuweisen und zogen so hinter Ulm (8-2), Jahn München (7-3) und Bayern München (6-4) als Tabellenvierter in die KO-Runde ein.

Anschließend konnten sich die Jorgusen-Schützlinge in zwei Spielen gegen das Team Bonn/Rhöndorf durchsetzen und so kam es im Achtelfinale zum Duell mit Eintracht Frankfurt / FRAPORT SKYLINERS. Die Hessen waren sowohl in der Vor- als auch der Hauptrunde ohne Niederlage geblieben und gingen als klarer Favorit in die Playoff-Serie gegen die Ludwigsburger. Dem Porsche BBA-Team gelang es jedoch den Spieß umzudrehen, klaute Spiel 1 in Frankfurt und machte zuhause den zweiten „Sweep“ perfekt, um es im Viertelfinale mit Jahn München aufzunehmen. Nachdem man sich in der Hauptrunde zweimal hatte geschlagen geben müssen, konnten die Barockstädter im Heimspiel den fünften Playoff-Sieg in Serie einfahren und mit 1-0 in Führung gehen. In Spiel 2 gab es dann eine unglückliche 49:51 Niederlage, ehe man sich mit einem Auswärtssieg im entscheidenden dritten Duell das TOP4-Ticket sichern konnte.

Nachdem beim ersten TOP4-Run 2011 um die heutigen BBL- bzw. Pro A-Spieler Robert Zinn (WALTER Tigers Tübingen), Stefan Ilzhöfer und Johannes Joos (beide Gladiators Trier) noch Cäsar Kiersz an der Seitenlinie stand, war es 2015 Ross Jorgusen, der als „JBBL Trainer des Jahres“ mit der Porsche BBA den Titel gewinnen konnte. Damals hatte sich die Mannschaft um MHP RIESEN-Youngster Mateo Seric beim Turnier in Hagen im Halbfinale gegen den Gastgeber durchgesetzt, ehe man in einem dramatischen Endspiel die Young Dragons aus Quakenbrück knapp besiegen und sich die Deutsche Meisterschaft sichern konnte.

Bevor die Porsche BBA’ler allerdings am Sonntag (Spielbeginn 11.00 Uhr) zum dritten Mal im Finale antreten kann, bekommt es die Jorgusen-Truppe am Samstag um 15.00 Uhr im Halbfinale mit der Mannschaft von ALBA Berlin zu tun. Als Titelverteidiger und souveräner Tabellenerster in der Hauptrundengruppe 2 ging das Team aus der Hauptstadt als heißester TOP4-Kandidat aus dem Norden in die Playoffs und wurde seiner Favoritenrolle in allen drei Serien gerecht. Ohne Niederlage wurden nacheinander die Teams von Phoenix Hagen, den Young Rasta Dragons und Metropol Baskets Ruhr ausgeschaltet, um sich mit drei lupenreinen „Sweeps“ souverän bis ins TOP4 zu spielen.

Es wartet also eine schwere Aufgabe auf die Barockstädter, nach dem starken Playoff-Run und dem Erreichen des Meisterschaftsturniers reist man jedoch nicht nach Quakenbrück, um im Halbfinale die Segel zu streichen. Obwohl man im Duell mit den Berlinern von den meisten Beobachtern erneut in der Außenseiterrolle gesehen wird, werden die Jorgusen-Schützlinge selbstbewusst an die Herausforderung gehen und alles daran setzen, am Sonntag auf den Sieger aus dem zweiten Halbfinale zu treffen.

Hier wird es um 12.30 Uhr zum Duell zwischen dem FC Bayern München und der Mannschaft der BG Göttingen kommen. Letztere haben einen ähnlichen Lauf wie die Ludwigsburger hinter sich, waren die Niedersachsen doch ebenfalls als Vierter der Hauptrunde in die Playoffs eingezogen und konnten im Achtelfinale den Tabellenersten aus Hamburg in die Sommerpause schicken.

Weitere Informationen zum NBBL/JBBL TOP4 gibt es unter www.nbbl-basketball.de!

Porsche würdigt Sportnachwuchs bei „Nacht der Talente“

Sportliche Entwicklung, soziales Engagement und schulische Leistungen: Wer als Nachwuchssportler in einer der drei Kategorien als Vorbild vorangeht, ist am gestrigen Montagabend mit dem „Turbo2018“ bei der „Porsche Nacht der Talente“ geehrt worden.

Bei der Veranstaltung im Rahmen der Porsche Jugendförderung „Turbo für Talente“ wurden insgesamt 15 junge Sportler aus den Partnervereinen RB Leipzig, SG Sonnenhof Großaspach, SV Stuttgarter Kickers (alle Fußball), SC Bietigheim-Bissingen Steelers (Eishockey) und Porsche Basketball-Akademie Ludwigsburg ausgezeichnet. Die Preisverleihung im Werk 5 der Porsche AG in Zuffenhausen übernahmen Barbara Rittner, Head of Women’s Tennis beim Deutschen Tennis Bund, Fußballweltmeister Sami Khedira und Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG.

Vor den stolzen Preisträgern betonte Schirmherr Lutz Meschke die Bedeutung der Veranstaltung: „Sport gehört zur Marke Porsche, und die Nachwuchsförderung ist zentraler Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie“, so Meschke. „Aus meiner Sicht resultiert Erfolg vor allem aus einer optimalen Ausbildung – sei es im Beruf oder im Sport. Mit der Nacht der Talente wollen wir das Engagement der jungen Sportler würdigen.“ Die frühere Weltklasse-Tennisspielerin Barbara Rittner, die den Preis für die beste sportliche Entwicklung überreichte, unterstrich: „Die Förderung junger Talente im sportlichen aber auch sozialen Bereich ist etwas ganz Besonderes. Durch das Porsche Talent Team Deutschland bekommen wir die exzellente Nachwuchsförderung im Tennis direkt zu spüren.“

Für die Jugendlichen zählte der Auftritt von Nationalspieler Sami Khedira zu den Höhepunkten des Abends. Der in Stuttgart geborene und aufgewachsene Botschafter der Porsche Jugendförderung berichtete aus eigener Erfahrung, wie wichtig sinnvolle Nachwuchsarbeit ist. „Ob als kleiner Junge beim TV Oeffingen oder später als Jugendlicher beim VfB – stets habe ich von der guten Jugendarbeit der Vereine profitiert“, erzählte der Mittelfeldspieler. „Ich weiß, dass nicht alle dieses Glück haben, und ich weiß, wie wichtig eine gute Jugendarbeit ist. Deshalb unterstütze ich sehr gerne die Porsche-Initiative Turbo für Talente.“

Den etwa 180 Gästen – inklusive Spieler, Trainer und Betreuer – wurde neben der Preisverleihung ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Bereits am Nachmittag trafen sich alle zu einer gemeinsamen Führung durch das Porsche Werk. Zum Abschluss der Veranstaltung sollte noch einmal der Ehrgeiz der Nachwuchsspieler geweckt werden: In Renn-Simulatoren traten sie in einem sportlichen Wettstreit gegeneinander an. Auch in dieser Kategorie wurden die schnellsten Fahrer mit Preisen belohnt.

Die Preisträger 2018
Den „Turbo2018“ für die „Beste schulische Leistung“ erhielten von Lutz Meschke: Philipp Boose (Porsche Basketball-Akademie), Tim Kütterer (SG Sonnenhof Großaspach), Cedrik Platz (Bietigheim Steelers) Louis Spindler (Stuttgarter Kickers) und Victor Stenz (RB Leipzig).

In der Kategorie „Beste sportliche Entwicklung“ wurden folgende Sportler von Barbara Rittner ausgezeichnet: Lukas Herzog (Porsche Basketball-Akademie), Rrustem Ibishaj (SG Sonnenhof Großaspach), Florian Kleinhansl (Stuttgarter Kickers), Tom Krauß (RB Leipzig) und Fabjon Kuqi (Bietigheim Steelers).

Robin Feist (Bietigheim Steelers), Jacob Ruhner (RB Leipzig), Dogukan Süzgec (Stuttgarter Kickers), Savvas Tasoulis (Porsche Basketball-Akademie) und Tim Wehrsig (SG Sonnenhof Großaspach) bekamen den Turbo2018 aus den Händen von Sami Khedira für ihr „Außergewöhnliches soziales Engagement“ überreicht.

Informationen zu allen Aktivitäten der Porsche Jugendförderung gibt es auf der Internetseite www.turbofürtalente.de.

JBBL-Playoffs: Porsche BBA zieht ins TOP4 ein

Großartiger Erfolg für die Porsche Basketball-Akademie! Im entscheidenden Spiel 3 der Playoff-Viertelfinalserie gegen Jahn München konnte sich das JBBL-Team am Sonntag knapp mit 67:63 (37:38) durchsetzen und somit das Ticket für das TOP4-Turnier in Quakenbrück lösen.

In toller Playoff-Atmosphäre erwischte Ludwigsburg einen Start zum vergessen. Ariel Hukporti kassierte in den ersten 90 Sekunden zwei Fouls, Nico Santana Mojica holte sich bei einem Zusammenstoß eine blutige Nase und die Hausherren aus München erzielten die ersten acht Punkte. Schlechter hätte es für die Barockstädter kaum laufen können, die Mannschaft von Head Coach Ross Jorgusen behielt in dieser schwierigen Situation aber die Nerven und kam nach einem Dreipunktspiel von Patrick Eberle so langsam ins Spiel. Dennoch lag man nach den ersten zehn Minuten weiterhin mit 12:20 in Rückstand, ehe ein 6-0 Run zu Beginn des zweiten Viertels die Porsche BBA’ler auf Tuchfühlung brachte und Savvas Tasoulis kurz vor der Halbzeitpause die erste Ludwigsburger Führung besorgte.

Nachdem es mit einem knappen 37:38 Rückstand in die Kabine gegangen war, war Jacob Patrick mit einem erfolgreichen Dreier für einen guten Start in den zweiten Durchgang verantwortlich und fünf weitere Tasoulis-Punkte ließ die Gäste wenig später erstmals etwas enteilen (51:45). München antwortete jedoch mit sechs Zählern in Serie und so stand die Partie beim 53:52 Zwischenstand zum Ende des dritten Viertels weiterhin auf Messers Schneide.

Im Schlussabschnitt erzielten dann Raphail Chatzidamianidis und Tom Horner wichtige Punkte für die Porsche BBA, ehe Ariel Hukporti und Jacob Patrick von der Freiwurflinie einen 8-0 Run für die Barockstädter zur 63:54 Führung komplettierten. Die Jorgusen-Truppe hatte nun alle Trümpfe in der Hand, verpasste es jedoch frühzeitig für die Entscheidung zu sorgen. Stattdessen ließ man einige gute Chancen liegen und erlaubte es den Münchnern noch einmal ein Comeback zu starten. Sieben Punkte in Serie brachten die Gastgeber wieder auf 63:61 heran, sodass es in den letzten 100 Sekunden doch noch einmal richtig spannend wurde. Ariel Hukporti und Patrick Eberle erzielten in dieser Phase wichtige Punkte um Jahn auf Abstand zu halten, wobei es letztlich Nico Santana Mojica überlassen war, mit einem Treffer von der Freiwurflinie endgültig den Sieg zu sichern.

Durch den viel umjubelten 67:63 Erfolg in München zieht das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie zum ersten Mal seit 2015 in das TOP4-Turnier der U16-Bundesliga ein. Hier geht es für die Porsche BBA am 26. Mai im Halbfinale gegen die Jugend von ALBA Berlin, während sich im zweiten Duell die Teams der BG Göttingen und dem FC Bayern München gegenüberstehen.

Punkte Porsche BBA: Patrick 16, Hukporti 12 (13 Rebounds), Bruce 10 (7 Rebounds), Eberle 9 (5 Rebounds), Tasoulis 9, Horner 4, Chatzidamianidis 4, Santana Mojica 3 (5 Rebounds), Strohm 0, Paqarada 0, Tucic 0, Calamita 0

U12-Team landet beim Kurt-Siebenhaar-Pokal auf Platz 3

Nach einem 2. Rang bei den Württembergischen Meisterschaften beendete die U12-Mannschaft der Porsche Basketball-Akademie ihre erfolgreiche Saison am Wochenende mit einer weiteren Platzierung auf dem Treppchen. Beim Kurt-Siebenhaar-Pokal konnte sich das Team von Head Coach Philip Hämmerling im Duell gegen Ulm revanchieren, musste sich allerdings gegen den Baden-Württembergischen Meister aus Karlsruhe geschlagen geben.

In der Sportschule Steinbach bekamen es die Barockstädter am Samstag gleich mit dem badischen Meister zu tun. Im Spiel gegen die PS Karlsruhe LIONS musste man sich am Ende einem starken Gegner mit 57:71 geschlagen geben. Im Anschluss konnte Ulm das Team des SSC Karlsruhe deutlich mit 76:49 bezwingen, ehe die obligatorischen Athletik- und Basketballtests auf dem Programm standen, bei denen die Porsche BBA zweite und dritte Plätze belegte.

Am Sonntagmorgen konnten sich die LIONS im Karlsruher Stadtduell knapp gegen den SSC durchsetzen (53:47) und anschließend kam es zur Neuauflage des Württembergischen Kräftemessens zwischen Ludwigsburg und Ulm. Nachdem sich die Hämmerling-Schützlinge bei den Meisterschaften vor zwei Wochen noch hatten geschlagen geben müssen, wollten die Porsche BBA’ler dieses Mal unbedingt als Sieger vom Feld gehen und schaffte es im Spielverlauf die Partie an sich zu reißen. Am Ende hieß es 63:51 für die Mannschaft aus der Barockstadt und auch im abschließenden Spiel gegen SSC Karlsruhe behielt man mit 68:51 die Oberhand.

Durch einen 66:45 Erfolg gegen Ulm feierte PS Karlsruhe letztlich den 1. Platz, Ulm landete auf Rang 2 und Ludwigsburg belegte den 3. Platz.

NBBL-Playoffs: Porsche BBA muss sich im Viertelfinale Ulm geschlagen geben

Saisonende für das NBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie! Im Playoff-Viertelfinale musste die Mannschaft von Head Coach Johannes Hübner am Freitagabend eine 73:85 (36:35) Heimniederlage gegen ratiopharm ulm einstecken und sich damit auch in der „best-of-three“ Serie mit 0-2 geschlagen geben.

Vor gut 500 Zuschauern in der Rundsporthalle zeigten die Barockstädter am Freitag einen tollen Playoff-Fight und versuchten mit aller Macht für den Ausgleich in der Serie zu sorgen, um ein entscheidendes drittes Spiel zu erzwingen. Nur 36% Trefferquote aus dem Feld und eine Unterlegenheit im Rebound (34:41) machte es den Hausherren dabei allerdings nicht einfach mit den gut aufgelegten Ulmern (52% auf dem Feld, 10/22 von der Dreierlinie) Schritt zu halten. So erwischten die Gäste auch den besseren Start und lagen nach fünf Minuten mit 11:6 in Führung. Ludwigsburg schaffte es mit der Unterstützung des Heimpublikums, das für eine tolle Atmosphäre sorgen konnte, aber eine hohe Intensität und viel Energie aufs Spielfeld zu bringen und so kämpfte man sich langsam aber sicher in die Partie. Nach fünf Punkten von Malik Kudic und einem Dunking von Ariel Hukporti ging man beim 15:13 erstmals in Führung und baute den Vorsprung, angeführt von Kapitän Mateo Seric, der 15 seiner 24 Punkte in der ersten Halbzeit erzielen konnte, im zweiten Viertel weiter aus (36:30), ehe Ulm bis zur Pause mit fünf Zählern in Serie wieder verkürzen konnte.

Auch nach dem Seitenwechsel war viel Tempo im Spiel und die Hübner-Schützlinge schafften es die Probleme im Abschluss, speziell von der Dreierlinie (7/27), mit Druck in der Verteidigung, der 16 Ballverluste der Gäste forcierte, zu kompensieren und die Führung knapp zu verteidigen, ehe die Ulmer um Topscorer Nicolas Bretzel (22 Punkte, 8 Rebounds, 3 Blocks) zum Ende des dritten Viertels auf 58:58 ausgleichen konnten. In den letzten zehn Minuten hatte dann U18-Nationalspieler Timo Lanmüller seinen großen Auftritt und verhalf den Gästen zu einem vorentscheidenden 15-0 Zwischenspurt. Nachdem der Shooting Guard in Spiel 1 mit 26 Punkten schon zum Matchwinner avanciert war, markierte Lanmüller am Freitagabend 11 seiner 15 Zähler im vierten Viertel und Ulm konnte sich auf 71:58 absetzen. Die Barockstädter konnten sich zwar relativ schnell von diesem Rückschlag erholen und konterten mit einem 6-0 Run, da die Gäste allerdings weiterhin hochprozentig abschließen konnten, lief den Porsche BBA’ler letztlich die Zeit davon und so musste man sich am Ende mit 73:85 geschlagen geben.

Bei Ulm punkteten neben Bretzel und Lanmüller mit Tim Köpple (13), Jason George (12) und Mate Fazekas (10) noch drei weitere Spieler zweistellig, während Point Guard Marius Stoll neben 8 Zählern starke 12 Assists, 8 Rebounds und 3 Steals auflegen konnte. Nach Platz 1 in der Hauptrunde ist die Mannschaft von Trainer Danny Jansson durch den Sieg am Freitag in den Playoffs weiterhin ungeschlagen und zieht letztlich verdient in das TOP4-Turnier um die Deutsche Meisterschaft ein, das am 26./27. Mai in Quakenbrück stattfinden wird.

Gleichzeitig konnte die Porsche BBA dem württembergischen Rivalen im Viertelfinale allerdings einen tollen Playoff-Kampf bieten und in den zwei Spielen alles abverlangen, sodass man trotz des Ausscheidens mit erhobenen Hauptes in die Sommerpause gehen kann. Das Ludwigsburger Team kann auf eine tolle Spielzeit 2017/18 zurückblicken, in der man im starken Süden einen hervorragenden 3. Platz in der Hauptrunde erreichen und großartige Erfolge, unter anderem Siege gegen den amtierenden Meister Bayern München sowie den Vizemeister von der IBA München, einfahren konnte. Im Playoff-Achtelfinale folgte ein „Sweep“ gegen das Nachwuchsprogramm des Euroleague-Teilnehmers aus Bamberg, während man zwischendurch beim hochklassig besetzten Turnier in Cholet bis ins Halbfinale vorgedrungen war. Insgesamt absolvierten die Barockstädter 18 Pflichtspiele in der U19-Bundesliga und konnten dabei 13 Siege einfahren.

Punkte Porsche BBA: Seric 24 (5 Rebounds, 4 Assists), Kudic 21 (10 Rebounds), Hukporti 12, Herzog 8 (4 Assists, 3 Steals), Abraha 6, Emanga 2 (3 Steals, 2 Blocks), Bär 0 (6 Rebounds), Boose 0, Massing 0, Patrick 0, Margaritis, Özmeral

JBBL-Playoffs: Entscheidendes Spiel 3 in München

Win or go home für das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie! Nach einem Sieg und einer Niederlage in der Playoff-Viertelfinalserie gegen Jahn München kommt es für die Mannschaft von Head Coach Ross Jorgusen am Sonntag zum alles entscheidenden dritten Spiel, dessen Sieger ins TOP4 um die Deutsche Meisterschaft einziehen wird.

Fünf Playoff-Spiele hatten die Porsche BBA’ler in Serie gewonnen, ehe man sich vergangenen Sonntag in München knapp mit 49:51 geschlagen geben musste. Ludwigsburg hatte dabei nur 24 % Trefferquote vorzuweisen und leistete sich 25 Ballverluste, dennoch hatte man bis zuletzt die Chance noch als Gewinner vom Feld zu gehen. Nach dem deutlichen 74:57 Erfolg in Spiel 1 wird man am kommenden Sonntag also trotz des jüngsten Rückschlags mit großem Selbstvertrauen in die bayrische Landeshauptstadt reisen, hatten die Barockstädter in den letzten Wochen doch ihren besten Basketball gezeigt und in den Playoffs bereits die Teams aus Bonn und Frankfurt hinter sich gelassen.

Die Ausgangssituation der Jorgusen-Truppe hat sich trotz der Niederlage ohnehin kaum verändert. Die Porsche BBA benötigt weiterhin noch einen Sieg zum Einzug ins TOP4, das am 26./27. Mai in Quakenbrück stattfinden wird. Spielbeginn für das Entscheidungsspiel am Sonntag ist um 13.00 Uhr.

Jugend trainiert für Olympia: OHG-Teams in Berlin erfolgreich

Mit 3. und 4. Plätzen im Gepäck sind die Jungs und Mädels vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg vom JtfO-Bundesfinale in der Hauptstadt zurückgekehrt.

Für die OHG-Mädchen ging es im Wettkampf III in der Gruppenphase zunächst gegen die Teams aus Berlin (40:27), Bremen (47:18) und dem Saarland (41:16), die von den Barockstädterinnen allesamt deutlich besiegt werden konnten. In der Zwischenrunde kassierte man dann gegen Bayern die erste Niederlage (20:42), dank eines knappen 35:29 Sieges gegen Rheinland-Pfalz qualifizierte man sich dennoch für das Halbfinale. Hier bekamen es die OHG’lerinnen mit dem späteren Turniersieger aus Niedersachen zu tun, dem man sich letztlich deutlich mit 22:50 geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz 3 kam es dann zum erneuten Duell gegen das Riemenschneider-Gymnasium aus Würzburg. Dabei machte man seine Sache besser als noch in der Zwischenrunde, am Ende war man aber dennoch erneut unterlegen (28:37) und belegte damit in der Endabrechnung einen hervorragenden 4. Platz.

Auch die Jungs des Otto-Hahn-Gymnasiums gingen im Wettkampf III der Jahrgänge 2003 und jünger ins Rennen und belegten mit einer Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage den 2. Platz in der Vorrunde. In der Zwischenrunde bekam es Ludwigsburg mit den Mannschaften aus Hamburg (27:17) und Berlin (43:38) zu tun, die beide besiegt worden konnten, sodass man hinter Gruppensieger Bayern erneut als Zweiter in die nächste Runde einziehen konnte. Im Halbfinale scheiterten die OHG’ler dann allerdings deutlich am Team aus Nordrhein-Westfalen (21:48), sodass es zum Abschluss noch um den dritten Platz ging. Hier konnte man sich mit einer beeindruckenden Leistung gegen das Theodor-Heuss-Gymnasium aus Nördlingen für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren und dank eines souveränen 50:26 Erfolgs den Sprung auf das Treppchen schaffen.

Gratulation an Stadtverbandstrainer Cäsar Kiersz, OHG-Sportlehrer Christian Arnold und ihre Teams zu einem starken Auftritt in Berlin!

NBBL-Playoffs: Do-or-Die im Heimspiel gegen Ulm

Nach der knappen Niederlage in Spiel 1 geht es für das NBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie am Freitagabend im zweiten Duell mit ratiopharm ulm um alles. Die Mannschaft von Head Coach Johannes Hübner benötigt in der heimischen Rundsporthalle unbedingt einen Sieg, ansonsten ist die Saison für die Barockstädter beendet. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Alles ist angerichtet für einen heißen Playoff-Fight in der Rundsporthalle! In der „best-of-three“ Serie braucht es für die Hübner-Schützlinge unbedingt einen Sieg, um für den Ausgleich zu sorgen und ein entscheidendes drittes Spiel in Ulm am Sonntag zu erzwingen. In Spiel 1 hatten sich die Porsche BBA’ler gegen den Hauptrundenersten durch ein katastrophales zweites Viertel selbst das Leben schwer gemacht, zeigten nach der Halbzeitpause aber, dass sie sich vor den von vielen favorisierten Ulmern keineswegs verstecken müssen, sodass man am Freitag selbstbewusst in das zweite Duell gehen wird.

Das Team um ALLSTAR Mateo Seric will alles daran setzen den Traum vom Einzug ins TOP4 weiterleben zu lassen und setzt dabei auch auf die Unterstützung der Fans in der Rundsporthalle, die in der Vergangenheit schon das ein oder andere Mal als uneinnehmbare Festung für Playoff-Siege gut war. Spielbeginn am Freitag ist um 19.30 Uhr.

JBBL-Tryout für die Saison 2018/19

Bevor das JBBL-Team der Porsche Basketball-Akademie am Sonntag zum entscheidenden Spiel 3 der Playoff-Viertelfinalserie in München antreten wird, steht am Donnerstag in der Rundsporthalle das erste Tryout für die Spielzeit 2018/19 statt.

Auch wenn die aktuelle Saison noch in seiner heißen Phase ist, sind die Planungen für 2018/19 bereits angelaufen. Porsche BBA Head Coach Ross Jorgusen sucht für die kommende Spielzeit wieder neue hungrige Nachwuchsspieler aus der Region, die in Ludwigsburg den nächsten Schritt machen und unter professionellen Bedingungen trainieren wollen.

Angesprochen sind die Jahrgänge 2003 bis 2005. Hallenöffnung ist um 13.00 Uhr, das Tryout beginnt dann um 14.00 Uhr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

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